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Philip-Morris-Lieferanten wird Kinderarbeit vorgeworfen 

Nach einem Bericht der Menschenrechtsorganistion Human Rights Watch werden auf Zulieferer-Plantagen von Philip-Morris in Kasachstan Wanderarbeiter und sogar 10-jährige Kinder ausgebeutet und enormen gesundheitlichen Gefahren ausgesetzt. 

Der Bericht spricht von eklatanten Missständen bei den Tabaklieferanten. Die Vorwürfe reichen vom Einbehalten der Pässe, dem Vorenthalten von Arbeitsverträgen, dem nicht oder verspäteten Ausbezahlen der Löhne, unverhältnismäßig langen Arbeitszeiten, bis hin zu 72 Fällen von Kinderarbeit, bei denen Kinder im Umgang mit Rohtabak und Pestiziden hohen Risiken ausgesetzt seien.

Der Spiegel sprach nach Recherchen vor Ort ebenfalls von verheerenden Verhältnissen. Er berichtet von einer Familie, die in einem kasachischen Dorf, in dem Philip-Morris als einziger Tabakaufkäufer tätig ist, mit ihren drei minderjährigen Kindern (10, 13 und 15) ohne Schutzkleidung auf einer Tabakplantage arbeitet. Die Nikotinmenge, die Erwachsene wie Kinder hierbei pro Tag aufnehmen, entspreche etwa der von 36 Zigaretten.

Human Rights Watch fordert Philip-Morris auf, unverzüglich eine Verbesserung bei sämtlichen Tochterfirmen und Zulieferern sicherzustellen.

 Zur Meldung von Human Rights Watch


FCTC Summary reports

Juni 2010

Im Rahmen des Rahmenübereinkommens zur Eindämmung des Tabakgebrauchs (FCTC – Framework Convention on Tobacco Control) legt das FCTC-Konventionssekretariat jährlich einen zusammenfassenden Bericht über die internationalen Fortschritte bei der Umsetzung der FCTC-Vorgaben vor. Der Bericht soll internationale und regionale Fortschritte deutlich machen, besondere Erfolge hervorheben und gemeinsames Lernen befördern.

 Summary report 2008 / 2009


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