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Das Aktionsbündnis Nichtrauchen (ABNR)

Im April 1992 wurde die Koalition gegen das Rauchen gegründet. Damals schlossen sich in Bonn 80 Organisationen, Verbände und Vereinigungen mit der Zielsetzung zusammen, die wissenschaftlichen Erkenntnisse über die Schädlichkeit des Rauchens politisch umzusetzen und den Schutz vor Passivrauchen gesetzlich zu verankern.

Das Aktionsbündnis Nichtrauchen (ABNR) ist im Jahr 2003 aus der Koalition gegen das Rauchen hervorgegangen.

Das Aktionsbündnis Nichtrauchen versteht sich seither als Zusammenschluss von zehn großen nicht-staatlichen Gesundheitsorganisationen, die ihre politischen Aktivitäten im Bereich "Förderung des Nichtrauchens/Schutz vor den Gefahren des Passivrauchens" bündeln.

Zum 1. Juli 2009 hat die  Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V. (BVPG) die Geschäftsführung des Aktionsbündnisses Nichtrauchen vom Ärztlichen Arbeitskreis Rauchen und Gesundheit e.V. übernommen.

Die BVPG übernimmt gleichzeitig das ABNR-Projekt "Netzwerkbüro Tabakprävention", das von der Deutschen Krebshilfe e.V. gefördert wird.

Das ABNR setzt sich zusammen aus:

  • Ärztlicher Arbeitskreis Rauchen und Gesundheit e.V., München,
  • Bundesärztekammer, Berlin,
  • Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V., Bonn,
  • Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V., Hamm,
  • Deutsches Krebsforschungszentrum, Heidelberg,
  • Deutsche Krebsgesellschaft e.V., Berlin,
  • Deutsche Krebshilfe e.V., Bonn,
  • Deutsche Lungenstiftung e.V., Hannover.
  • Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e. V.
  • Deutsche Gesellschaft für Kardiologie e.V.

Vordringliches Ziel des ABNR bleibt es, Maßnahmen zur Eindämmung der Gesundheitsgefahren durch das Rauchen und Passivrauchen auf politischer Ebene anzuregen, zu fördern und zu begleiten.

Zahlreiche Expertinnen und Experten haben sich dem Aktionsbündnis Nichtrauchen zur Verfügung gestellt, um mit ihrem Fachwissen in diversen Spezialgebieten zur fachlichen Aufbereitung von Informationen beizutragen.