Aktuelles aus dem ABNR
Newsletter der BVPG zum Thema Tabakprävention
24.06.2010
Die BVPG hat anlässlich des bayerischen Volksentscheids zum Nichtraucherschutzgesetz am 4. Juli ihren aktuellen Newsletter ganz dem Thema Tabakprävention gewidmet.
Rauchverbote schützen vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen
23.06.2010
Die Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V. (BVPG) hat eine Kurzexpertise „Rauchverbote schützen vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen" in Auftrag gegeben. Sie gibt einen Überblick über den internationalen wissenschaftlichen Stand der medizinischen Forschung zu dieser Thematik. Das eindeutige Ergebnis: nach der Einführung von Rauchverboten sinkt die Zahl der Herz-Kreislauf-Erkrankungen deutlich. Gleichzeitig scheinen Verbote, die Ausnahmeregelungen zulassen - etwa spezielle Raucherbereiche - kaum etwas zum Schutz der Bevölkerung beizutragen.
Rauchverbote als Chance
22.06.2010
Weniger als Einschränkung sondern vielmehr als Chance scheinen immer mehr Deutsche Rauchverbote zu begreifen. In Deutschland sprechen sich inzwischen über 70 % der Bevölkerung für Rauchverbote in Gaststätten aus.
Der neue Report des Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) "Nichtraucherschutz wirkt - eine Bestandsaufnahme der internationalen und deutschen Erfahrungen" zeigt, dass die in den letzten Jahren eingeführten Nichtraucherschutzgesetze die Luftqualität in öffentlichen Einrichtungen und insbesondere in der Gastronomie deutlich verbessert haben: Die Belastung mit Tabakrauchpartikeln, die tief in die Lunge eindringen können, ist in der Gastronomie um ca. 80% gesunken. Dieser Effekt tritt allerdings nur bei vollständigem Rauchverbot ein. Wenn seperate Raucherräume bestehen, dringen Schadstoffe in den Nichtraucher-Bereich, sodass dieser viermal stärker belastet ist als gänzlich rauchfreie Lokale.
Das DKFZ empfiehlt daher für die Gastronomie eine bundeseinheitliche Gesetzgebung ohne Ausnahmeregelungen.
Den Report "Nichtraucherschutz wirkt - eine Bestandsaufnahme der internationalen und der deutschen Erfahrungen" finden Sie
hier
Neuer Report des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ): "Schutz der Familie vor Tabakrauch"
31.05.2010
Der neue Report des DKFZ "Schutz der Familie vor Tabakrauch" macht deutlich, welche gesundheitlichen Schäden passivrauchende Kinder und Jugendliche erleiden können: Sie leiden häufiger an Atemwegserkrankungen, Mittelohrentzündungen und Asthma.
Der Report gibt Handlungsempfehlungen, wie rauchende Eltern zu einem Rauchstopp motiviert werden können und fordert klare Regelungen, die alle von Kindern genutzten Räume rauchfrei machen.
Der Report kann im Internet unter
www.tabakkontrolle.de abgerufen werden.
Welt-Nichtrauchertag 2010
31.05.2010
Am 31. Mai ist Welt-Nichtrauchertag. Das Thema des Welt-Nichtrauchertages 2010 in Deutschland lautet: „Die Marketing-Strategien der Tabakindustrie". Die Tabakhersteller brauchen ständig neue Kunden. Denn jeder zweite Raucher stirbt langfristig an den Folgen seiner Sucht. Die Unternehmen wissen: Je früher junge Menschen mit dem Rauchen anfangen, desto schwerer kommen sie davon los.
Presseerklärung der Deutschen Krebshilfe und des ABNR
ABNR-Positionen 4/2010 erschienen
26.4.2010
Bereits kurze Zeit nach der letzten Ausgabe der ABNR-Positionen erscheint nun aus Anlass des Welt-Nichtrauchertages (WNRT) die Ausgabe 4/2010 zum Thema „Kinder und Jugendliche im Fadenkreuz der Tabakindustrie". Das diesjährige Thema des WNRT 2010 in Deutschland lautet: „Die Marketing-Strategien der Tabakindustrie", wobei der Blick vor allem darauf gerichtet werden soll, dass das Tabakmarketing insbesondere auf die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen zielt. Denn die Unternehmen wissen: Je früher junge Menschen mit dem Rauchen anfangen, desto schwerer kommen sie davon los. Das vorliegende ABNR-Factsheet fasst den aktuellen Kenntnisstand zu dieser Thematik zusammen.
ABNR-Positionen 3/2010 erschienen
29.03.2010
Die neueste Ausgabe der ABNR-Positionen zum Thema „Erfüllt Deutschland seine internationalen Verpfichtungen zur Tabakprävention?" liegt vor. Fünf Jahre nach Ratifizierung des Rahmenübereinkommens der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zur Eindämmung des Tabakgebrauchs durch die Bundesrepublik Deutschland zieht das ABNR Bilanz, inwieweit Deutschland seine vertraglichen Verpflichtungen aus dem Abkommen erfüllt hat.
Pressemitteilung vom 19.04.2010


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