Sie befinden sich auf den Internetseiten des Aktionsbündnis Nichtrauchen


Hauptnavigation


Servicenavigation


Inhalt

Welt-Nichtrauchertag

Welt-Nichtrauchertag 31. Mai 2014

Am 31. Mai 2014 ist Welt-Nichtrauchertag. Das diesjährige von der Deutschen Krebshilfe e.V. und dem Aktionsbündnis Nichtrauchen e.V. ausgegebene Motto in Deutschland lautet:

Gesundheit auf der Kippe -
Tabaksteuern rauf, Tabakkonsum runter!

Erhöhungen der Tabaksteuer können dazu beitragen, eines der drängendsten Gesundheitsprobleme unseres Landes in den Griff zu bekommen: Jedes Jahr sterben über 100.000 Bundesbürger an den Folgen des Rauchens. Zusätzlich sterben jährlich schätzungsweise 3.300 Nichtraucher/innen an den Folgen des Passivrauchens. Werden die Steuern für Tabakwaren erhöht, so führt dies erfahrungsgemäß vor allem bei preissensiblen Gruppen zu einer Reduzierung des Tabakkonsums. Vor allem Jugendliche reagieren besonders deutlich auf spürbare Preissteigerungen bei Tabakwaren.

Aus diesen Gründen sind Tabaksteuererhöhungen eine wichtige Komponente der Tabakprävention. Auch im „WHO-Rahmenübereinkommen zur Eindämmung des Tabakgebrauchs" (FCTC) wird in Art. 6 empfohlen, dass die Vertragsstaaten steuerliche und preisliche Maßnahmen zu Bestandteilen ihrer Gesundheitspolitik machen. Einen nachhaltigen Nutzen für die Gesundheit der Bevölkerung haben Tabaksteuererhöhungen jedoch nur dann, wenn sie bestimmte Grundvoraussetzungen erfüllen. Die Ende 2010 von der Bundesregierung beschlossene „moderate" stufenweise Anhebung der Tabaksteuer über fünf Jahre erfüllt diese Kriterien nicht. Diese Steuererhöhung in kleinen Schritten ist so angelegt, dass die Konsumenten sie kaum wahrnehmen. Trotz einer Annäherung der Steuern auf Zigaretten und Tabak zum Selberdrehen ist der Preisunterschied weiterhin so groß, dass auf die billigeren „Selbstgedrehten" ausgewichen werden kann.

Die Forderungen des ABNR zum Welt-Nichtrauchertag 2014

  • Die Erhöhung der Tabaksteuer sollte deutlich spürbar und in einem Zug erfolgen und nicht in kleinen Schritten umgesetzt werden.
  • Alle Tabakwaren sollten gleichmäßig besteuert werden um zu verhindern, dass auf billigere Produkte ausgewichen wird (z.B. auf „Selbstgedrehte").
  • Die Einnahmen durch die Tabaksteuer sollten – zumindest teilweise – für Maßnahmen zur Verbesserung der Tabakprävention und zur Bekämpfung des Tabakschmuggels verwendet werden.
  • Die Erhöhung der Tabaksteuer sollte in ein umfassendes Gesamt-Programm zur Tabakprävention eingebunden werden.

Werden Sie aktiv!

Sie können selbst dazu beitragen, den Tabakkonsum in Deutschland zu reduzieren! Es gibt viele Möglichkeiten, sich zum Welt-Nichtrauchertag und darüber hinaus zu engagieren:

  • Werben Sie über soziale Netzwerke für die Vorzüge eines rauchfreien Lebens.
  • Ob als Schüler, Lehrer oder Eltern: Schlagen Sie in Ihrer Schule Projekte und Projekttage vor, um die Vorzüge eines rauchfreien Lebens zum Thema zu machen.
  • Bieten Sie Informationsstände und -veranstaltungen zur Tabakprävention für Ihre Kollegen, Mitarbeiter, Patienten oder Kunden an. Regen Sie in Ihrer Firma, in Ihrem Unternehmen, in Ihrer Behörde etc. Gesundheitstage und Raucherentwöhnungskurse an.
  • Treten Sie an Ihrer Arbeitsstätte für strikte Rauchfreiheit ein.
  • Motivieren Sie Ihre Landtags- und Bundestagsabgeordneten, sich für deutliche und effektive Tabaksteuererhöhungen und weitere Maßnahmen der Tabakprävention einzusetzen.

Wir unterstützen Sie gerne mit kostenlosen Informationsmaterialien

Mit Hilfe der Bestellformulare der Deutschen Krebshilfe ( Bestellformular DKH) und des Deutschen Krebsforschungszentrums ( Bestellformular DKFZ) können Sie Informationsmaterialien bestellen.

Folgende Materialen können Sie direkt herunterladen:

Das Thema der Weltgesundheitsorganisation (WHO)

Das diesjährige Thema der WHO lautet: Raise taxes on tobacco. Auf der Homepage der WHO können Sie  mehr erfahren.